MS Andante

Wieder im Netz!

Wir verbrachten den Freitag also in Marienwerder, was blieb uns anderes übrig. Man tut dies und das, quatscht mit den Nachbarn, geht durch den Ort, geht schon mal ein Stück zu Fuß am Kanal entlang etc. Am Nachmittag war die perrung aufgehoben, aber man warnte uns, weiterzufahren, denn es gäbe einen Stau am Schiffshebewerk. So blieben wir bis Sonnabend, d. 9.8., und machten uns früh auf den Weg. Am Schiffshebewerk mussten wir tatsächlich einige Zeit warten. In Hohensaaten hatten wir ebenfalls einen längeren Aufenthalt, doch endlich landeten wir in Stolpe an. “Unser” Anleger war frei. Sonntag ging es flott weiter bis Gartz. Die Tankanzeige zeigte uns einen übervollen Tank an. Nichts verbraucht? Der nette Hafenmeister erschein am Abend mit einem Freund. Sie versuchten das Problem zu lösen, aber es stellte sich heraus, dass der Geber defekt ist und auch nicht mehr zu reparieren ging. Also machten wir uns genaue Notizen über die Fahrzeiten, aber so ganz zufriedenstellend ist das nicht. Wir hofften, das irgendwo in Ueckermünde reparieren lassen zu können. Wir trafen nette Nachbarn und es stellte sich heraus, dass wir uns bereits begegnet waren und auch schon e-mails ausgetauscht hatten. So ist das, man trifft nette Leute unterwegs, aber man vergisst vieles wieder. Jedenfalls ein nettes Treffen.
Gegen 11 Uhr am nächsten Tag ging es weiter Richtung Stettin, wo wir eigentlich vor hatten zu übernachten. Aber die Anlieger lagen direkt an der viel befahrenen Straße, so dass wir nach einem zweistündigen Rundgang durch die laute Stadt schnell die Andante nach Goclaw steuerten. Hier wurden wir bei herrlichem Wetter nett empfangen. Der Spaziergang auf den Turm war leider enttäuschend, denn der Turm ist eine Ruine und somit nicht zu besteigen. Einen Blick ins Land gab es also nicht, denn die Bäume versperrten alles. Am Dienstag, d. 12. 8. gratulierten wir zunächst Oliver per Telefon, aber immer noch im polnischen Netz versprachen wir später anzurufen. Wir wollten nach Ueckermünde fahren, aber heftiger Wind kam auf und der Versuch, einen Spaziergang zu machen, endete mit einem Sprint zur Andante, denn Sturmböen und Regengüsse erwischten uns. So beschlossen wir, noch eine Nacht zu verlängern, was auch gut war, denn auf dem Haff muss es recht heftig Wellen und Wind gegeben haben. Aber am Mittwoch, d. 13.08., ging es früh um 7 Uhr los ohne Wind und Welle erreichten wir gegen 14 Uhr den Stadtanleger. Hier wollten wir versuchen, unsere Tananzeige reparieren zu lassen. Bei der Stöcker-Werft fanden wir Dettlef Dittrich mit seiner Eleuteria vor und hatten einen netten Plausch. Karin und Klaus

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