MS Andante

Weiter ging’s

Von Ueckermünde ging es bei herrlichem Sonnenschein und glatter See über das Haff nach Goclaw, wo wir noch andere BYC’ler trafen und vorbeifahren sahen. Alle Richtung Berlin, die Pflicht ruft eben doch manchmal. Wir machten es uns gemütlich, und ich träumte heimlich von einem heißen Bad in unserer heimischen Badewanne. So ging es am nächsten Morgen vorbei an Stettin, Garz und Schwedt nach Stolpe, wo der von uns angestrebte Anleger von Schiffen des WSA’s belegt war, aber am Bollwerk machten wir dann fest. Der Wind war uns natürlich nicht gefolgt und so konnte man es beim Abendessen draußen aushalten. Donnerstag ging es dann etwas schleppend hinter einigen Frachtschiffen her. Wegen der schlängelnden Friedrichsthaler-Wasserstraße war an Überholen lange nicht zu denken. Na ja, hat sich sowieso nicht gelohnt, da die Schleuse Hohensaaten auf Anfrage per Funk antwortete, dass wir natürlich hinter dem Frachtschiff gern einfahren dürften. Aber am Schiffshebewerk hatten wir wieder richtig Glück, denn als wir kamen, öffnete sich kurze Zeit später das Tor und es ging weiter mit den Sportbooten, die sich vorher beeilt hatten, uns zu überholen. So ist das nun einmal: Gut Ding will Weile haben. Eine weitere Übernachtung in Marienwerder folgte und am Freitag Morgen um 8.30 starteten wir und überlegten, bis wohin wir denn kommen würden in einem Rutsch und siehe da, die Marina in Werder zog uns an und so kamen wir um 19 Uhr in den Hafen. Aufgrund unserer defekten Tankanzeige hofften wir bis zum Schluß, dass unser Gefühl für die Tankfüllung uns nicht im Stich lassen würde. Siehe da, wir haben es geschafft. Nach den Auf- und Ausräumarbeiten und dem Abspülen der Andante sind wir am Sonnabend, d. 30.08., wieder gut zu Hause gelandet.
Eine schöne Tour mit viel Wind und Welle, netten Erlebnissen und interessanten Gesprächen mit Menschen, die man gern einmal wiedersehen würde, liegt hinter uns. Um ein paar Erfahrungen ist man auch wieder reicher.

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