MS Andante


Saisonende

Berlin – Brandenburg

Mittwoch, 03. – Sonnabend, 06. Oktober

BrandenburgEinen letzten Ausflug wollten wir doch noch unternehmen und da es Anfang Oktober wettermäßig noch gut aussah, fuhren wir mal wieder nach Brandenburg. Der Anleger nicht weit von der Jahrtausendbrücke war bereits im Winterschlaf, aber anlegen konnte man ja noch. Brandenburg: JahrtausendbrückeVom Tourismusbüro holten wir uns einiges Informationsmaterial und diesmal durchstreiften wir die Stadt ausgiebig als Tourist und siehe da, wir sahen eine Seite von Brandenburg, die wir bei unseren zahlreichen Besuchen mit der Andante noch nicht gesehen hatten. So kletterten wir auf den Friedensturm und hatten einen herrlichen Blick über die Stadt und die umliegenden Seen. Auch den Stadtturm besuchten wir mit seinem kleinen Museum über die interessante Geschichte der Binnenschifffahrt in Brandenburg. Ein abendlicher Streifzug führte uns in ein nettes Restaurant, in dem es sehr gemütlich war.

Mein Neuer FreundAm nächsten Tag besuchten uns Freunde mit ihrem Schiff, das nicht weit entfernt im Wusterwitzer See stationiert ist und wir verlebten ein paar fröhliche Stunden zusammen. Das Wetter war noch wunderschön mit Sonnenschein und blauem Himmel. Am Sonnabend morgen wollten wir früh die Heimfahrt antreten, doch als wir morgens um 7 Uhr aus dem Fenster schauten, sahen wir nichts, alles Nebel! Blick auf die StadtschleuseWir hofften sehr, dass sich der Nebel lichten würde, was nicht unbedingt vorauszusehen war. Der Wetterbericht legte sich nicht fest. In der Stadt würde es ja wohl klappen, aber auf den Seen und der Havel war das nicht gesagt. Aber gegen 11 Uhr wurde es dann besser und wir fuhren los. Die Schleusung dauerte nicht lange, da nicht mehr allzu viele Schiffe unterwegs waren. Anleger in BrandenburgAls wir dann weiterfuhren durch die herrliche Havellandschaft, kam die Sonne durch und es wurde ein herrlicher Tag. Wir genossen die schöne Rückfahrt mit buntem Herbstlaub am Ufer und einem wunderschönen blauen Himmel. Die Wasservögel begleiteten uns ganz ruhig und gelassen und bettelten noch ein bisschen, denn auch sie wissen, dass Herbst und Winter lang werden können und ihre “Sponsoren” erst im Frühjahr zurückkehren. Wir bedauerten wieder einmal, dass die Saison nun dem Ende zuging. Unterwegs kamen uns doch noch einige Schiffe entgegen, deren Eigner auch gut gelaunt das schöne Herbstwetter ausnutzen wollten. Havel im NebelFröhliches Winken von Boot zu Boot.

26. Oktober

Überführung der Andante zur Vulkan-Werft in Werder ins Winterlager. Abschied bis zum Jahr 2008.